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Über Umwege zur Medizin und Börse

Hallihallo, mein Name ist Sascha und ich bin Betreiber dieser Seite. Ich habe diese Homepage aus persönlichem Interesse ins Leben gerufen. Ich bin kein professioneller Blogger oder Finanzexperte und somit nicht unfehlbar, was Informationen und Content betrifft. Ich bin einer von vielen Bloggern, welche versuchen, die Aktienkultur in Deutschland ein wenig zu stärken und von eigenen Erfahrungen an der Börse zu berichten.
 

Meiner bescheidenen Meinung nach ist der langfristige Vermögensaufbau durch Aktien notwendig und wichtig, um Inflation, Nullzinspolitik und Rentenlücke paroli zu bieten. Ebenfalls bin ich überzeugt davon, dass man so früh wie möglich anfangen sollte, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Wer früh anfängt zu investieren hat einen enormen Vorteil in Bezug auf diejenigen, die erst viele Jahre ins Land verstreichen lassen. Auch ich gehöre zur Kohorte der Nachzügler. Schon als Auszubildender oder Student und nahezu egal mit welchem Einkommen sollte man sich selbstständig finanzielle Bildung aneignen und sich über Alternativen neben Girokonto und Tagesgeld informieren, da sich der Zinseszinseffekt bei einer frühzeitigen Geldanlage deutlich bemerkbar macht. Weiterhin bin ich der Meinung, dass viele die Möglichkeit haben, Geld “richtig” zu sparen, diese aber nicht nutzen, da trotz einer im Schnitt langfristigen Rendite von 6-7% pro Jahr, die Skepsis überwiegt, an der Börse in Wertpapiere zu investieren.

Wie und wann

Mein weg zum Arzt war ein wenig holprig. Mein Weg zur Börse eigentlich nicht.

Ich habe 2004 mein Abitur und letzendlich 2018 mein Medizinstudium erfolgreich beendet.

Cliff Notes

  • Werdegang: Zivildienst –>  Soziales Jahr –> 3 Jahre Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger –> 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet –> 6,5 Jahre Studium –> Arzt… läppische 16 Jahre

 

Ganz solide: Mit Alkohol und Slipknot an die Börse
 

Ich habe mich, wie viele andere auch, erst sehr spät mit dem Thema Finanzen bzw. Vermögensaufbau auseinandergesetzt. Leider. Dem Zinseszinseffekt konnte ich somit noch nicht in dem Ausmaße frönen, wie es andere Personen, die schon seit vielen Jahren investieren, tun. Denn auch während des Zivildienstes hätte ich sicher die Möglichkeit gehabt 25-50 € monatlich anzulegen. Allerdings gab es vor > 10 Jahren noch bis zu 5% Zinsen. Da war das Sparen natürlich nicht komplett für die Katz. Wie es mittlerweile aussieht, muss ich ja hier nicht nochmal erwähnen.

Retrospektiv ist man natürlich meist immer schlauer, aber ich bin froh, dass ich mich mit der Thematik nun ein wenig mehr beschäftigt habe und es auch zu einem kleinen Hobby geworden ist.

Das erste Mal beschäftigte ich mit 2017 intensiver mit der Thematik, erfuhr ich 2017 von Aktien, Depots und Vermögensaufbau über einen Freund, der mir in einer Bar mit überragenden Cocktails, überragender gitarrenuntermauerter Grölmusik, gepaart mit klassischen 90ern, nach diversen höherprozentigen Mixturen, seine Prozente in seinem Depot per App zeigte. Ich wurde hellhörig. Allerdings verpuffte die Dynamik des Interesses nach jedem weiteren alkoholischen Kaltgetränk. Dafür war ich an dem Abend nicht im Lügenmäxchen zu schlagen, soweit erinnerlich. Im Alkohol scheinen sich also doch, zumindest teilweise, manchmal…, nagut überzeugt;  eigentlich nicht so oft…, aber glücklicherweise hier, relevante früchtetragende Ideen im Gehirn verankert und manifestiert zu haben. Der Keim wurde, wie bei Inception, eingepflanzt.

Dann war wieder eine lange Zeit Ebbe angesagt. (“Finanzen sind nunmal ein langweiliges Thema, zu kompliziert macht kein Spaß”, so meine Einstellung) und es brauchte einen neuen Anlauf und ich informierte mich erneut während einer Autofahrt zum Slipknotkonzert nach Berlin, 2018 bei gleicher Person, wie das denn nun abläuft.

Diesmal war ich nüchtern(er) und ich sah Firmen, grüne Zahlen, Prozente und eingesetztes Kapital und war erstaunt über die Einfachheit des Handlings der Geldanlage. Von da an war ich dran an der Sache. In meinem Gehirn war der Gedanke des Vermögensaufbaus in Stein gemeißelt und ich war hochmotiviert und plante den Start. Nebenbei erwähnt: Das Konzert war grandios.

Nun wieder seriöser: Der Start

Während meiner Elternzeit 2018 hatte ich neben den täglichen Pflichten Zeit, mich finanziell das erste mal wirklich fortzubilden.

Ich war erstaunt, wie einfach man komplexe Sachverhalte rüberbringen kann und bemerkte schnell, dass Geldanlage kein Hexenwerk ist.

Maßgeblich beteiligt waren zu Beginn dabei für mich Youtubebeiträge und Finanzblogs von

Mit den oftmals nur wenige Minuten dauernden absolut verständlich erklärenden Videos auf Youtube begann das Eintauchen in die Finanzwelt. 

Im Juli/August 2019 hatte ich dann genug Input gesammelt und eröffnete mein erstes Depot.

09/2019, Monatlicher Sparplan: Die Kreuze stehen für die jeweilige Ausschüttung der Dividende.

 

Im September 2019 startete ich mit dem Vermögensaufbau mittels Sparplänen. Als Neuling war ich natürlich hochmotiviert und erstellte auch gleich eine Exceltabelle meiner ersten Aktiensparpläne. Die Idee war zu Beginn vorwiegend passives Einkommen durch Dividenden zu generieren. Der Hauptteil der Ersparnisse ging dabei in einen breit gestreuten börsengehandelten Fond, dem Lyxor MSCI World ETF. Sonst gingen jeweils 25€ in Einzelunternehmen per monatlichem Sparplan.

Im Dezember 2019 erhielt ich meine ersten Dividenden von überragenden 2,81€. Dennoch war es ein tolles Gefühl. Im weiteren Verlauf stellte ich meine Sparpläne ein und wechselte auf Aktieneinmalkäufe. Seitdem hat sich in meinem Depot viel verändert. Manche Firmen finden sich nicht mehr bei mir, einige andere sind dazu gekommen. Seitdem haben sich die Dividenenerträge pro Monat um ein Vielfaches erhöht.

Einen Überblick über mein Depot findet ihr hier.

Die Idee des Blogs entstand im Oktober 2020; die Planung und Umsetzung erfolgte ab dem November 2020 und online ging die Seite schließlich mit Verzögerung im Februar 2021. Während dieser Phase war Corona an der Börse schon wieder vorbei. Der 30-40 % Kursabrutsch im März/April 2020 war nur noch Schall und Rauch.

Dabei ist es fast egal, wie man es macht; ob Sparplan oder Investition in Einzelaktien. Am Ende zählt nur eins: Anfangen. Und mit einem Sparplan und einer monatlicher Investition in einen breitgestreuten ETF macht man generell wenig falsch. Risikoarm und breit gestreut. Perfekt für den Start.

Hier könnt ihr nachlesen, wie man starten könnte.

 

So far, liebe Grüße, bleibt gesund 

euer

10/2020

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Denkanreiz

    Sympathisch. Man kann sich unterhalten.

  2. Aktienchemiker

    Wann bringst du deine Memoiren “Becoming Aktienarzt” variable auch “Becoming Actionarzt” raus? Ich bestell schon ein Exemplar.

    DrJ

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